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emrich.in

#Grundschule | #Schulleitung | #Digitalität

Die Qual der Wahl: Dienstgeräte

Die vergangenen 4 Monaten waren in Bezug auf „Lernen in Zeiten der Digitalisierung“ ein echter Gamechanger. Und so wie es aussieht, ist der Change-Prozess noch lange nicht beendet. Das Land NRW hat (als erstes Bundesland?) beschlossen, dass jede*r Lehrer*in ein digitales Endgerät gestellt bekommt. Für die Anschaffung stehen pro Lehrkraft 500€ bereit (Quelle: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/Pressemitteilungen/2020_17_LegPer/PM20200629_Digitalisierung/Kontext/200629_Faktenblatt_Ausstattungsoffensive_final.pdf). Es fehlen freilich noch zahlreiche Details zu dieser Ausstattungsoffensive: Werden die Geräte zentral beschafft (also quasi ein Logineo-PC)?

Der Pitendo – Arcade-Box im Eigenbau

Dieser Blog heißt seit seinem Bestehen “Herrn Emrich schreibt über die Grundschule und andere Dinge”, aber bisher ging es hier irgendwie immer um Schule - und nicht um andere Ding. Da wird es nach 6 Jahren Blog doch einmal Zeit für etwas völlig anderes - mein Pitendo. Die Vorgeschichte Meine Eltern waren nie besonders medienaffin, was dazu führte, dass eine klassische Konsole erst sehr spät Einzug im Hause Emrich fand. NES, Master System, C64, Mega Drive, SNES, Game Boy und Game Gear kannte ich nur von Freunden (rückblickend war diese Entscheidung meiner Eltern bestimmt nicht ganz verkehrt).

Rechenspiel zum 1×1: Mathe-Autorennen

Es ist jetzt ziemlich genau 8 Jahre her, dass ich ein IWB in den Klassenraum bekam. Damals hatte ich voller Vorfreude selbst ein paar Aktivitäten für das IWB programmiert, unter anderem ein kleines Kopfrechenspiel zum 1×1. Ich entschied mich seinerzeit für das Programm Matchware Mediator, welches heute gar nicht vertrieben wird. Im Laufe der Zeit hatte sich herausgestellt, dass es im Spiel verschiedene Mängel und Probleme gab, weswegen ich mich schon lange einmal hinsetzen und das Spiel neu gestalten wollte.

Interaktive Präsentationstechnik – Die Software

Interaktive Präsentationstechnik besteht auf der Hardwareseite im Kern aus einer Bildschirmausgabe (in Form eines Beamerbildes oder eines Screens) und einer (Touch-)Eingabefunktion, die immer Stift- und oftmals auch Fingereingaben erfassen kann. Dies geschieht völlig unabhängig von der verwendeten Software, d.h. dass ich mit den Eingabefunktionen der Präsentationstechnik z.B. auch die herkömmlichen Funktionen des Betriebssystems steuern kann. Aus der rein technischen Sicht lässt sich also jede IWB-Software mit jedem Board betreiben, auch wenn nicht immer alle Funktionen der Hardware adäquat abgebildet werden (wie z.

Interaktive Präsentationstechnik – eine Annäherung in (mindestens) 3 Akten

In den vergangenen Wochen habe ich viel Zeit mit dem Thema „Interaktive Whiteboards“ verbracht. Ich habe mir auf der Didacta in Köln und der Tagung mobile.schule in Oldenburg viele Boards angesehen und Gespräche mit den Ausstellern geführt. Ich habe auf Twitter diskutiert, Software ausprobiert und eigene Erfahrungen reflektiert. Und ich habe versucht, alles dies in einen Blogartikel zu packen. Daran bin ich gescheitert. Zu viele Ideen, Gedanken und Ansätze schwirrten in meinem Kopf herum.

Das Kopfkino aktivieren

Derzeit versuche ich die Kinder meiner Lerngruppe an das Schreiben einer Geschichte heranzuführen. Schon früher habe ich in diesem Blog erläutert, dass unsere Schule (und damit auch ich) dabei auf das Konzept des Geschichtenplaners setzt, der die Kinder von Beginn an eine tragfähige Geschichtenstruktur heranführen soll. Ziel des Planers ist es, den Schreibprozess so weit zu entlasten und zu unterstützen, dass sinnvolle Geschichten entstehen können. In vielen Fällen habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht.